Leitbild der Hohensteinschule


Wir, Schüler, Eltern und Lehrer der Hohensteinschule, schaffen eine Gemeinschaft, in der sich jeder wohl fühlt.

Wir gehen respektvoll und offen miteinander um und begreifen die Verschiedenheit kultureller Herkünfte als Chance für unser schulisches Zusammenleben.

Wir halten uns an Vereinbarungen, die für diese Gemeinschaft verbindlich sind.

Wir betrachten Ordnung, Pünktlichkeit und selbständiges Arbeiten als Voraussetzung für ein erfolgreiches Lernen.

Wir übernehmen Verantwortung für unser Handeln gegenüber uns selbst, anderen und der Umwelt.

Wir vermitteln und erwerben in einem lebensnahen Unterricht Wissen, Können und Fähigkeiten als Grundlage für eine persönliche und berufliche Entwicklung.


Schwerpunkte:


A. Grundschule:

1. Sprachkompetenz

2. Soziale Kompetenzen

3. Gesundheit / Ernährung / Bewegung

4. Elternarbeit

5. Vernetzung im Stadtteil

6. Hilfen zur Erziehung


B. Werkrealschule

1. Sprach- und Lesekompetenzförderung

2. Sozialkompetenz der Schüler stärken

3. Berufliche Entwicklung fördern

4. Stärkung des Selbstwertgefühls

5. Alltagsbewältigung (z.B. Medien / Ernährung / Hygiene / …)

6. Identifikation mit der Schule („Start in die HS“ / Schulforum /
Schulkultur / Schulgemeinschaft fördern / …)

7. Methodenkompetenz (u.a. Medien / ….)

A. Schwerpunkte in der Grundschule / Inhalte:

Sprachkompetenz

(Text: Bausteine …)
- Leseförderung è „Antolin-Projekt“ / „Lesewurm-Projekt“
- Sprachstandserhebung (Eingang Kl. 1)
- Darstellendes Spiel (Kl. 1-4) (è Projekte?)
- Kooperation Stadtbücherei
- …..

Soziale Kompetenzen

Förderung von …
- Umgangsformen
- Streitkultur /Frustrationstoleranz
- interkultureller Erziehung

Präventive Maßnahmen:
- Sozialformen (Partnerarbeit / Gruppenarbeit …)
- Unterrichtsmethoden (Morgenkreis, Erzählkreis, Rollenspiele,
Präsentationen, „Cross-age-teaching“, …)
- Verbindliche Klassenregeln
- Rituale (z.B.: „ich – du – wir“)
- Monatstreff
- Gewaltpräventionstage / -wochen
Reaktive Maßnahmen:
- Verhaltensverträge
- Klassenrat
- Streitschlichter
- Trainingsraum (nur Kl. 4)
- Schulsozialarbeiter

Mögliche Projekte/Unterrichtsvorhaben:
Klasse 2: Zirkusprojekt, Kooperation mit anderen Schulen
Klasse 3: Patenschaft Klasse 1-2
Klasse 4: Theaterprojekt, Musical, Hochseilgarten
Alle Klassen: Grundschulfest

Gesundheit / Ernährung / Bewegung

Bewegung: - Sporttage (z.B. Schwäb. Turnerbund u.ä.)
- Wintersporttag
- „Bädle“
- Sporttag mit Vereinen
- …..
Ernährung: - Gesunde Ernährung (Klassenfrühstück)
- Info-Veranstaltungen

Themen im Schulcurriculum:

1. Klasse
· miteinander vespern
· Essen in anderen Ländern
· Essen an Feiertagen
· Zeit fürs Essen
· Pflanzen und Tiere geben Nahrungsmittel
· Gesunde Lebensführung „Mein Körper“
· Zähne

2 .Klasse
· Verkehrserziehung – Sicherer Schulweg
· Körperpflege
· Gesundes Frühstück/ Pausenbrot
· Wald
· Sinnvolle Freizeitgestaltung
· Fruits/ vegetable
· Bausteine für eine gesunde Ernährung

3./ 4. Klasse
· Essenformen und Essensrituale
· Getreideprodukte
· Obst/ Gemüse
· Breakfast at school
· Freizeitgestaltung
· My day
· Wald

Zusätzliche Angebote
· Kooperation mit Beki (Elternabend und gemeinsames Zubereiten von Essen im Klassenzimmer)
· Cross age teaching (gemeinsames Essen von vorher zubereiteten Nahrungsmitteln, Stationen zu Lebensmitteln)
· Aktive Pause (Spielkiste)
· Waldtage
· Kooperation mit der Jugendfarm Zuffenhausen
· Kooperation mit Sportvereinen (NHV, Tennisclub)
· Sporttage (Wintersporttag, Vereinssporttag)
· Wandertage
· Zirkusprojekt

Elternarbeit

- (Kooperation mit Eltern)
- Elternstammtisch
- Elternseminar
- Klassen-, Schul-, Abschlussfest
- Regelmäßige Elterngespräche
- Elternsprechabend
- Gemeinsame Freizeitveranstaltungen (Spielplatz 7 Grillen / …)
- Begleitende Eltern-Info-Veranstaltungen


Vernetzung im Stadtteil

Folgende Orte und Einrichtungen werden von den Schülern der Grundschule genutzt:

Hallenbad Zuffenhausen
Freibad Schlotwiese
Bauernhof (Zazenhausen, Bauer Benz)
Stadtteilbücherei Zuffenhausen
Polizei
Polizeihundführerschule
Jugendverkehrsschule
Polizisten zeigen Erstklässlern den sicheren Schulweg
Feuerwehr
Jugendfarm
Jugendhaus
Spielplätze in Zuffenhausen/ Rot
Sportvereine
Tennisclub
Naturheilverein
Geschäfte vor Ort
Pflanzen Dehner, Kölle Zoo

Hilfen zur Erziehung

Zusammenarbeit mit Einrichtungen, die sich mit Erziehung / Hilfen zur Erziehung befassen:

- Tageseinrichtungen für Kinder (Kindergarten, Hort, …)
- Sonderschulen
- Erziehungsberatung
- Jugendamt
- Mobile Jugendarbeit
- Gesundheitsamt
- Hausaufgabenbetreuung
- Praxen von Psychologen, Logopäden, Ergotherapeuten
- Jugendsachbearbeiter der Polizei


 

 

 

B. Schwerpunkte in der Werkrealschule / Inhalte:

Sprach- und Lesekompetenzförderung


Klassenstufe Schwerpunkte
Kl. 5 Vorlesewettbewerb (klassenintern) Büchereibesuch entsprechend daraufhin konzipieren und durchführen Evtl.: Präsentation der Gewinner beim Schulforum Die im Deutschunterricht erlernte Methoden auch in anderen Fächern anwenden:· Arbeiten mit dem Textknacker· Arbeiten mit den Rechtschreibstrategien (5 Checkpunkte)
Kl. 6 Buchvorstellung, evtl. Büchereibesuch Regelmäßig stattfindender Gesprächskreis (z.B. montags, 1. Std.) Eingeübte Methoden (Textknacker, Rechtschreib-Checkpunkte) weiterführen und auch in anderen Fächern einsetzen.
Kl. 7 Vorstellungsgespräche üben (z.B. für das Sozialpraktikum) Internet-Recherche Textarbeit (word etc.) am Computer Methodentraining siehe Kl. 5/6
Kl. 8 Probe-Literaturarbeit Bewerbungsgespräche üben (z.B. für das Berufspraktikum oder Ausbildungsstelle) Methodentraining siehe Kl. 5/6
Kl. 9 Literaturarbeit Sprachförderung im H-Zug (gezielte Aufarbeitung der Lücken in Grammatik und ausführliches Rechtschreibtraining unter Berücksichtigung der in Kl. 5-9 eingeübten Rechtschreibstrategien) Presseschau (gemeinsam besprechen, was in der Welt passiert bzw. passiert ist oder kleiner Vortag durch Schüler)


Für Kl. 5-9:
· Büchereibesuche als fester Bestandteil (z.B. auch im Hinblick auf die Projektprüfung bzw. die Projektarbeit allgemein)
· Gesprächskreise (regelmäßig, ritualisiert)
· Präsentationen beim Schulforum
· Evtl. Projektwoche zum Thema „Sprache“ durchführen
· Mindestens eine Lektüre pro Jahr


Sozialkompetenz der Schüler stärken


Unsere Schüler sollen sozial kompetent werden. Folgende soziale Fähigkeiten sollen vermittelt werden.

1 Achtung und Respekt
2 Anerkennung
3 Empathie
4 Menschenkenntnis
5 Kritik - / Konfliktfähigkeit
6 Wahrnehmung
7 Selbstdisziplin
8 Toleranz
9 Interkulturelle Kompetenz
10 Teamfähigkeit
11 Kommunikationsfähigkeit
12 Verantwortung / Konsequenzen tragen


Umgesetzt werden diese Fähigkeiten im Folgenden

Aktivität Geförderte Sozialkompetenz Klasse
Waldheim (Abenteuer / gruppendynamische Spiele 5
STUPS (Sozialkompetenztraining) 5
Bergheide (Abenteuer / Hochseilgarten...) 6
Kuck mal (Sozialkompetenztraining) 6
Sozialpraktikum 7
Outdoorprojekte (Fahrradtour, Reiten, Wintersporttag) 7
Gruppenarbeiten (Kommunikationsintensiv gestalten) 5 – 9
Präsentationen 5 – 9
Projekte 5 – 9
Gewalt – Präventions - Tage 5 – 9
SMV 5 – 9
Schullandheime / Abschlussfahrten / Ausflüge 5 – 9
Trainingsraum 5 – 9
Schulfeste / Turniere / Disco 5 – 9
Patenschaften 5 – 9
Sozialarbeit 5 – 9
Streitschlichterausbildung 7 – 9
Schülercafe 7 –9


Berufliche Entwicklung fördern

Berufswegeplan 2011/12

Seniorpartner

Bildungspartnerschaften

Stärkung des Selbstwertgefühls


Ist-Zustand:

- Die Schullaufbahn vieler Kinder ist von Misserfolgen geprägt: (Grundschulempfehlung Hauptschule; schlechte Noten; Sprach- u. Rechenprobleme; Diskrepanz zw. Leistung d. Kindes und Erwartungen im Elternhaus; Gefühl d. Überforderung; ...


Durchgeführte Maßnahmen zur Stärkung des Selbstwertgefühls:


Weiche Faktoren – situativ, fortlaufend:

- Wir versuchen durch unseren Umgang mit den Kindern persönliche Wertschätzung unabhängig von der Schulleistung zu vermitteln!!!!!!!
- Schaffen einer entspannten, positiven Lernatmosphäre durch geringeren Leistungsdruck gegenüber Kl. 4 und durch pädagogische Notengebung.
- Erzähl- und Gesprächssituationen ermöglichen, die eine Wertschätzung zulassen, die nicht in jedem Elternhaus selbstverständlich ist. (Morgenkreis; Einzelgespräche; Trainingsraum; individuelle Zuwendung außerhalb von Unterrichtssituationen; ...)
- Angemessene Unterrichtssituationen schaffen, in denen jeder Erfolg haben kann.


Strukturelle Faktoren:

- STUPPS (Selbstwahrnehmung, Selbstwert, Selbstbehauptung)
- Einschulungsfeier und Begrüßung der 5. Klassen durch den Rektor der Schule.
- Bergheide (abenteuerpädagogische Maßnahmen)
- Bewerbungstraining
- Schulmannschaft (Fußball Jungen/Mädchen)


Erstrebenswerte Maßnahmen:

- EBA (technisch, sportlich, künstlerisch, handwerklich...)
- Darbietungen von einzelnen Kindern/Klassen beim Schulforum
- Kooperation mit außerschulischen Einrichtungen
- Mehr handelnde Tätigkeiten
- Mehr Abenteuerpädagogik


Alltagsbewältigung (z.B. Medien / Ernährung / Hygiene / …)


Erstellen eines "Alltagsordners", der die Schülerinnen durch die
Hauptschule begleitet, als Bündelung all dessen, was ohnehin
bereits von den Lehrerinnen zum Thema Alltagsbewältigung
geleistet wird

* Einführung Anfang Klasse 5
* Einordnen alltagsrelevanter Informationen während des ganzen
Schuljahres
* Überarbeiten und Komplettieren jeweils am Ende des Schuljahres
als Projekt
* insbesondere Wissen aus MNT/WZG/WAG
* Inhalt: praktisches Wissen (Internetadressen, Telefonnummern,
Institutionen), einfache Handlungsanweisungen (z.B.
Waschanleitungen, Familienkarte, Überweisungen, 1. Hilfe)
* Ordnereinteilung wird beim Probedurchgang von Frau Schmitt und
Frau Meissner im Juli 2008 festgelegt

Themenzuordnung:

Klasse 5/6
z.B.: Orientierung in der Umgebung, Hygiene, Kleiderwahl, Sport, Schlafbedürfnis, Ernährung, Umgang mit Fernsehen und Computer, Hausaufgaben, Lernmethoden, Freizeitgestaltung, Ausflugsziele, Liedtexte
Klasse 7/8
z.B.: Umgang mit Mitmenschen(Eltern, Freundinnen, Lehrerinnen), Kochrezepte, Kindererziehung und Pflege, Haushaltsführung(Putzen, Waschen, Haushaltsbuch), Schuldenvermeidung, Informationsbeschaffung, Sexualität, 1.Hilfe
Klasse 9
Verhalten im Beruf, Umgang mit Problemen in der Ausbildung, Verträge, Umweltschutz, Arbeitslosigkeit


Identifikation mit der Schule


Identifikation mit der Schule durch ....

· Übernahme von sozialen Aufgaben
· Gemeinsame Aktivitäten
· Schul - Organisation durch klare Strukturen

Soziale Aufgaben Aktivitäten Organisation
Streitschlichter Sportveranstaltungen· Bundesjugendspiele· Turniere· Spiel- und Sportsommerfest Schülercafé
Patenschaften (Kinder brauchen Frieden; Tierpatenschaften) Weihnachtsfeier bzw. weitere Feier im Sommer als Präsentationsplattfotm Mittagsbetreuung
„Pflege“ des Schulhauses EBAs Trainingsraum
Sozialpraktikum Faschingsdisco Homepage
Altenheimbesuche Schullandheime Schülerkalender
Aktionen mit den Mobilen Aktuelle Lehrerinfomappe für alle neuen Lehrer(mit allen Regelungen)
Schulversammlung (zusammen mit der Grundschule) Quali-Pass
Jährliches Wiederaufnehmen unseres Schulmottos „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ „Verbindlichkeitserklärung“ der Eltern (bei der Anmeldung!)
Kursiv: noch nicht Bestehendes


Methodenkompetenz


Definition:
Methodenkompetenz
Aus: Klippert, Heinz: Methoden-Training

Teil der Kompetenz/Befähigung von Mitarbeitern, der (relativ) unabhängig von Fachwissen ist und sich bezieht auf die Fähigkeit, Fachwissen zu beschaffen und zu verwerten und allgemein mit Problemen umzugehen. Methodenkompetenz ist mitverantwortlich dafür, Fachkompetenz aufzubauen und erfolgreich zu nutzen. Im einzelnen wird darunter verstanden z.B.:

· Fähigkeit, Informationen zu beschaffen, zu strukturieren, zu bearbeiten, aufzubewahren und wieder zu verwenden, darzustellen, Ergebnisse von Verarbeitungsprozessen richtig zu interpretieren und in geeigneter Form zu präsentieren.
· Fähigkeit zur Anwendung von Problemlösetechniken
· Fähigkeit zur Gestaltung von Problemlösungsprozessen, u.a. Projektmanagement

Methodenkompetenzen:
( Lern- und Methodenkompetenzen der Mörikeschule Stuttgart)

· Informationen beschaffen, verstehen, zusammenfassen und behalten
· Mit Texten, Bildern, Grafiken und Symbolen in Schule und Freizeit umgehen lernen
· Ergebnisse präsentieren
· Freies Sprechen, Vortragen
· Im Team arbeiten, spielen und lernen
· Lernhilfen/-techniken kennen und anwenden
· Medien sinnvoll nutzen

Vorschlag Schulcurriculum:

Klasse5 - Schwerpunkt: nachschlagen- Bibliothek- Anfänge Internet- Textknacker- Texte oder Gedichte auswendig lernen und vortragen- Hausaufgaben und Einteilung der Lerneinheiten- Blatteinteilung/ leserliches Schreiben- Gesprächsregeln einhalten und verständliches Sprechen- Partner- und Kleingruppenarbeit- Plakate erstellen- Kurzreferate- Mindmap einführen
Klasse6 - Lesetechniken: markieren und strukturieren- Mindmap-Technik vertiefen- Referate mit Konzept halten- Internet nutzen (kritische Auseinandersetzung z.B. Wikipedia)- Tagebücher selbständig führen
Klasse7 - Informationen und Texte außerhalb des Schulumfeldes beschaffen- Projekte- Textverarbeitung- Exel, Power Point- Ergebnisse vorstellen und bewerten- Internetrecherche vertiefen- Zeitung/TV usw. nutzen- Stichwortvortrag
Klasse8 - Mit Nachschlagewerken umgehen können (elektr. und gedruckt)- Anfragen/Expertenbefragung- Internetrecherche - Zeitmanagement: Private und schulische Belange gewichten- Medien unterstützter Vortrag- Zitieren
Klasse9 - Wiederholungslernen- Methodenauswahl nach persönlichen Fähigkeiten treffen können- Anleitung zur Prüfungsvorbereitung

Voraussetzungen:

· Nachschlagewerke in den Klassenzimmern
· Eventuell Internetanschluss in den Klassenräumen
· Arbeitsräume auch außerhalb des Klassenzimmers

Zurück